Zum Hauptinhalt springen

Lebenslauf

Prof. Manuel Fischer-Dieskau

"Manuel Fischer-Dieskau verfügt über einen traumwandlerisch leichten Umgang mit seinem Instrument, und entwickelt dabei eine Sinnlichkeit, die unmittelbar ins Herz geht"
(Radio K1)

"Like his father at his best, Manuel Fischer-Dieskau knows how to intervene in a way that brings the music to life, he extracts the maximum range of expression from the scores."
(MusicWebInternational)

"Manuel Fischer-Dieskau offers suavely toned shaping of the melodies that is both intelligent and expressive"
(The Strad Magazin)

Der Cellist Manuel Fischer-Dieskau zählt ohne Zweifel zu den herausragenden Musikern seiner Generation. Seine Erfahrungen als Kammermusiker und Solist an der Seite von Künstlern wie Christian Zacharias, Cyprien Katsaris, Katja & Marielle Labèque, Paul Meyer, Sabine Meyer, Eduard Brunner, Viktoria Mullova, François Leleux, Reinhard Goebel oder Christoph Poppen, u.v.m. machen ihn zu einem gefragten und begehrten Partner auf den internationalen Konzertpodien.

Nach seinem Studium bei Wolfgang Boettcher in Berlin, Janos Starker in den USA sowie William Pleeth in London und Arto Noras in Helsinki begann MFD seine berufliche Laufbahn als Cellist des international renommierten Cherubini-Quartetts, mit dem er bis 1995 auf allen bedeutenden Podien der Welt konzertierte.

In der Zeit zwischen 1996 und 2008 spielte MFD regelmäßig als Gast auf der Position des 1. Solocellisten in den Sinfonieorchestern des NDR Hamburg, des HR Frankfurt, des SWR Freiburg/Stuttgart und des WDR Köln und hatte einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Saarbrücken inne.

MFD hat zahlreiche CD Einspielungen für die Labels EMI - Classics (Warner), Onyx, Phillips und MDG veröffentlicht, die international mit höchstem Lob bedacht wurden. Auch seine Einspielung der Cellosonaten von Ludwig van Beethoven mit der kanadischen Ausnahmepianistin Connie Shih (Mozarteum Salzburg) im Jahr 2019 begeisterte die Kritik grenzenlos: „Selten erlebt der Hörer ein so gelungenes Zusammenspiel von technischer Brillanz, künstlerischer Meisterschaft und hörbar nachvollziehbarer Spielfreude wie bei dieser Interpretation von Beethovens Cellosonaten. Ein einzigartiges Hörerlebnis!“ (Klassik.com)

MFD beschäftigt sich auch intensiv mit dem Spiel auf dem Barockcello und der historisch informierten Aufführungspraxis. Er spielt die Solosuiten von J.S.Bach sowohl auf dem modernen, als auch auf dem Barockcello sowie dem fünfsaitigen Violoncello piccolo.

Eine weitere Leidenschaft MFD‘s ist das Komponieren. In den vergangenen Jahren schrieb er zahlreiche Kompositionen für ganz unterschiedliche Besetzungen. So wurden seit 2023 u.a. seine Kompositionen „Drei Gesichter“ - Concertpoem für Solocello und gemischten Chor beim CellEast-Festival in Bukarest, sein „Requiem Viridem“ für Celloensemble und Rezitation in Paris, der „Gesang der Nymphen“ für Sopran, Violine und Violoncello beim Marvão International Music Festival Portual, oder sein Oratorium „Der auf dem Theon sitzt, lacht“ für Mädchenchor und Orchester „In Memoriam Franz Xaver Ohnesorg“ in der Kölner Philharmonie uraufgeführt.

Seit 2008 ist MFD Professor für Violoncello und Kammermusik an der Hochschule für Musik der Johannes Gutenberg Universität in Mainz. Viele seiner Studierenden haben mittlerweile feste Stellen in deutschen Orchestern, oder sind in Kammermusikensembles erfolgreich tätig. Außerdem erhielten Studierende seiner Klasse Preise bei internationalen Wettbewerben, wie beispielsweise dem Dvorak-Wettbewerb in Prag (1. Preis 2023), dem Augustin-Aponte International Music Competition Tenerifa (1. Preis 2023), oder dem CellEast International Cello-Competition Bucharest (2.&3.Preis 2026). Mit dem Celloensemble „UNICELL“ aus Studierenden seiner Klasse realisiert er jedes Jahr mindestens ein größeres Konzertprojekt und war mit seinen Studierenden zu Gast im Mainzer Landtag, beim Festival „Duc de Bourgogne“ in Dijon, oder in der Cité internationale universitaire in Paris. Für 2027 ist ein großes Open- Air Konzert im Botanischen Garten der Johannes-Gutenberg-Universität geplant.

Er spielt ein Meisterinstrument des italienischen Star-Geigenbauers Sergio Peresson (1913-1991), dem „Stradivarius des 20. Jahrhunderts“
(NewYorkTimes).


© Manuel Fischer-Dieskau. All rights reserved.